› Grauer Star
 
 
 
 
 
 
 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
  Sprechzeiten:
   
  Montag - Donnerstag:
  08.00 - 13.00 Uhr
  14.00 - 18.00 Uhr
   
  Freitag:
  08.00 - 14.00 Uhr
  (Nachmittags nach Vereinbarung)
   
   
 
 
Der Graue Star (Katarakt) – Was ist das?
   
  Der Graue Star oder Katarakt, eine meist altersbedingte Eintrübung der sonst klaren Augenlinse,
  ist die häufigste Augenerkrankung überhaupt. Er kann medikamentös weder aufgehalten noch
  geheilt werden. Durch die Trübung der Linse kann das Licht schlechter ins Auge dringen und die
  einfallenden Lichtstrahlen werden so gestreut, dass kein klares, scharfes Bild mehr entstehen
  kann. Die Außenwelt wird wie durch einen Schleier wahrgenommen, die Farben verblassen.
  Sehstörungen, Blendung und erhöhte Lichtempfindlichkeit, Doppelbilder in einem Auge, das
  Verblassen von Farben sowie plötzliche Veränderungen der Stärke Ihrer Brillengläser können
  Anzeichen für eine solche Erkrankung sein.
   
  Oftmals beeinträchtigt die Verschlechterung des Sehvermögens die Lebensqualität schon
  erheblich. Alltägliche Tätigkeiten wie Lesen, Handarbeiten oder Fernsehen werden mühsam, man
  kann seinen sportlichen Aktivitäten nicht mehr nachgehen oder fühlt sich unsicher im Straßenverkehr.
  Häufig lässt die geistige Aufmerksamkeit nach. So konnten z.B. Intelligenztests nach einer
  Kataraktoperation einen deutlichen Anstieg der geistigen Leistungsfähigkeit durch das wieder
  klare Sehen belegen.
   
 
   
Der Austausch der getrübten natürlichen
Linse durch eine hochmoderne Kunstlinse
die Katarakt-Operation (Operation des Grauen
Stars) – ist die häufigste und erfolgreichste
Behandlung in der Augenchirurgie. Es ist die
einzige Möglichkeit die Krankheit zu heilen und
ein junges Sehvermögen wiederherzustellen.
Weltweit werden jährlich fast 15 Millionen solcher
Eingriffe durchgeführt. Langjährige Erfahrungs-
werte, routinierte Operateure und fortschritt-
lichste Kunstlinsen haben die Verfahren äußerst
standardisiert, schonend und sicher gemacht.
   
     
  Wie läuft die Operation ab?
   
  Zunächst wird das Auge lokal betäubt. Im ersten Schritt wird die körpereigene Linse entfernt.
  Dazu wird durch einen kleinen nur 1,8 bis 2,2 mm großen peripheren Einschnitt die vordere Hülle
  (vordere Kapsel) der menschlichen Linse kreisförmig geöffnet. Durch diese kleine Öffnung wird
  der Linsenkern dann mittels Ultraschall aus dem Kapselsack zerkleinert und abgesaugt
  (Phakoemulsifikation), wobei die natürliche Hülle der Linse erhalten bleibt.
   
   
  Anschließend wird die entfernte Linse durch eine Kunstlinse ersetzt. Die Stärke der neuen Linse
  wurde, basierend auf präzisen Ultraschallmessungen, vor der Operation genau berechnet.
  Jeder Patient erhält eine eigens für ihn angepasste Kunstlinse, die eine lebenslängliche
  Haltbarkeit hat.
 
   
Diese Kunstlinse wird durch die kleine periphere
Öffnung mit einem speziellen Instrument in den
vollständig geleerten Kapselsack „injiziert”. Sie
ersetzt nun die körpereigene Linse.
 
Die Operation ist schmerzfrei und risikoarm. Sie
dauert nur ungefähr 10 Minuten und wird in der
Regel unter örtlicher Betäubung ambulant
durchgeführt.
 
Anschließend wird das Auge verbunden. Bereits am
Tag nach der Operation ist Ihr Sehvermögen gut.
Das zweite Auge wird meistens im Die endgültige Stabilität wird aber erst nach 4
Abstand von einigen Tagen operiert. Wochen erreicht.
   
   
  Kunstlinsen
   
  Standardlinsen
  Bei der Standardbehandlung des Grauen Stars wird der Patient mit einer klaren monofokalen
  Kunstlinse versorgt. Diese hat die Aufgabe, die natürliche Linse zu ersetzen und so wieder zu
  einem scharfen und ungetrübten Sehen zu verhelfen.
   
  Neue Intraokulare Linsen ermöglichen weitgehende Brillenfreiheit.
   
   
  Premium Linsen
  Die Forschung macht es möglich, dass neben Standardlinsen inzwischen verschiedene künstliche
  Linsen entwickelt wurden, die dem Patienten zusätzliche Sicherheit und einen hohen Nutzen
  bieten und den individuellen Ansprüchen gerecht werden. Für die Auswahl der für den
  jeweiligen Patienten geeigneten Linse bedarf es einer sehr genauen Untersuchung und einer
  individuellen Analyse Ihrer persönlichen Erwartungen und Ansprüche an Ihr Sehvermögen.
   
   
  Multifokale Linsen
   
  Moderne Multifokallinsen ermöglichen durch ein besonderes Optikdesign heute eine
  weitgehende Unabhängigkeit von der Brille. Diese Linsen haben zwei Brennpunkte und
  ermöglichen es so, dass der Patient damit sowohl in der Ferne als auch in der Nähe scharf sehen
  kann und in der Regel unmittelbar nach der Operation keine Brille mehr benötigt.
   
  Zunächst wurden Multifokallinsen ausschließlich Menschen mit Grauem Star eingesetzt. Doch die
  spezielle Linsenoptik bietet ein so gutes Kontrastsehen und eine so geringe Blendempfindlichkeit,
  dass sie inzwischen auch für die Therapie kurz- oder weitsichtiger und / oder alterssichtiger
  Patienten zugelassen wurde. Damit können sich nun auch Menschen, die für eine LASIK nicht in
  Frage kommen, den Traum von einem Leben ohne Brille erfüllen.
   
 
Augenzentrum Bodensee - Bahnhofstr. 14 - 88069 Tettnang - Tel.: +49 (0) 75 42 / 93 14 210
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