› Laserbehandlungen
 
 
 
 
   
 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
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  Freitag:
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  (Nachmittags nach Vereinbarung)
   
   
 
 
Laserbehandlungen bei Netzhauterkrankungen
   
  Der Diabetes mellitus kann vor allem zu einer Schädigung der kleinen Blutgefäße im Körper,
  als auch in der Netzhaut führen (diabetische Retinopathie).
   
  Die Schädigung tritt vor allem bei schlechter Zuckereinstellung und erhöhtem Blutdruck auf.
  Die Wände der geschädigten Gefäße können undicht werden, was zu einer Schwellung der
  Netzhaut mit Ablagerungen und Blutungen führt.
   
  In weiter fortgeschrittenen Stadien kommt es zu einem fortschreitenden Verschluss von
  immer mehr Blutgefäßen, so dass sich eine zunehmende Unterernährung der Netzhaut
  entwickelt. An den noch durchbluteten Gefäßen kommt es dadurch zu Auswucherungen
  minderwertiger Blutgefäße (Proliferationen). Diese wachsen in den Glaskörperraum. Sie
  können platzen, was zu einer Einblutung in den Glaskörperraum führt oder auch durch
  Zug an der Netzhaut eine Netzhautablösung hervorrufen kann.
   
  Die genannten Veränderungen können zu einer erheblichen Einschränkung des
  Sehvermögens bis hin zur Erblindung führen.
   
  Durch eine Laserbehandlung können undichte Gefäße verschlossen und damit weitere
  Blutungen und Ablagerungen verhindert werden. Die entstehenden Narben führen
  auch zu einer Verminderung des Wachstums der Gefäßwucherungen.
   
  Die Behandlung wird oft mehrmals durchgeführt und wird bei weiterem Fortschreiten
  der Erkrankung wiederholt.
   
  Wie wird die Behandlung durchgeführt?
 
Zur Laserkoagulation wird die Augenoberfläche mit Augentropfen betäubt, um ein
spezielles Kontaktglas auf das Auge aufsetzen zu
können. Durch dieses wird gezielt der Laserstrahl
auf die Netzhaut geleitet. Die Behandlung kann
etwas schmerzhaft sein.
 
Während der Behandlung sitzen Sie mit aufgestütztem Kinn
an einer Laserspaltlampe, so wie Sie es von der normalen
Untersuchung gewohnt sind.
   
  Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist immer eine gute Blutzuckereinstellung!
   
  Die Netzhautveränderungen bei der diabetischen Retinopathie nehmen einen sehr
  unterschiedlichen Verlauf. Bei konsequenter Durchführung der Behandlungen kann in der
  Mehrzahl der Fälle ein weiteres Fortschreiten der Erkrankung gestoppt oder zumindest
  eine Verschlechterung hinausgezögert werden und das Auftreten schwerer Komplikationen
  (z.B. Glaskörpereinblutungen, Gefäßwucherungen auf der Iris, Netzhautablösung)
  verhindert werden.
   
  Das Sehvermögen selbst hängt dabei von vielen Faktoren ab. Ist das Sehzentrum nicht mehr
  durchblutet, so ist mit einem Anstieg der Sehschärfe nicht zu rechnen. Nimmt die Schwellung der
  Netzhaut durch die Behandlung ab, kann es auch wieder zu einer Verbesserung der Sehschärfe
  kommen, wenn die Nervenzellen noch nicht zu stark geschädigt sind.
   
   
  Laserbehandlung bei Netzhautlöchern
   
  Ein Netzhautloch kann zu einer Netzhautablösung führen, da durch das Loch Flüssigkeit aus
  dem Augeninnern unter die Netzhaut fließen kann. Durch das Lasern werden die Lochränder
  mit der darunter liegenden Schicht vernarbt. Nach wenigen Tagen sind diese Narben so stabil,
  dass keine Flüssigkeit mehr unter die Netzhaut fließen kann. Dadurch wird das Risiko einer
  späteren Netzhautablösung drastisch reduziert. Eine 100%ige Gewähr, dass es nicht trotzdem
  zur Netzhautablösung kommt, gibt es allerdings leider nicht.
   
  Die Pupille des betroffenen Auges wird mit Tropfen erweitert und die Augenoberfläche betäubt.
  Durch ein aufgesetztes Kontaktglas wird die defekte Netzhautstelle aufgesucht und dann die
  Laserbehandlung durchgeführt. Das platzieren der Lasereffekte rund um das Loch herum ist
  manchmal unangenehm spürbar.
   
   
  Laserbehandlung bei Gefäßverschlüssen
   
  Kommt es zum Verschluss einer Netzhautvene, treten aus dieser Blut und Flüssigkeit (Ödem)
  in die Netzhaut. Ist die Netzhautmitte, also die Stelle des schärfsten Sehens (Makula) betroffen,
  bemerkt der Patient einen Abfall der Sehschärfe, was ihn zum Augenarzt führt.
   
  Meist kann eine Rückbildung des Verschlusses zunächst abgewartet werden. Bleibt diese
  jedoch aus, sollte eine Fluoreszenzangiographie durchgeführt werden, um nicht durchblutete
  Netzhautbereiche oder Gefäßneubildungen zu erkennen. Diese müssen dann mit der
  Laserkoagulation behandelt werden. Oft kommt es nach der Laserbehandlung auch zu
  einer Rückbildung der Blutungen und Flüssigkeitseinlagerungen und zu einer Verbesserung
  der Sehschärfe.
   
 
Augenzentrum Bodensee - Bahnhofstr. 14 - 88069 Tettnang - Tel.: +49 (0) 75 42 / 93 14 210
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